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Es ist lang her, dass ich hier mal wieder etwas über den Stand der Dinge bei mir verraten habe, aber ich hatte in den letzten Wochen verstärkt mit dem Abschluss meiner Studienarbeit zu tun. Dennoch möchte ich die heutige Gelegenheit nutzen, über meine vergangenen Aktivitäten zu berichten.
Vor zwei Wochen bin ich einmal in die Stadt gefahren, um mich dort ein wenig umzusehen. Leider war das Wetter an diesem Tag nicht berauschend, so dass ich leider nur etwa drei Stunden mich im Zentrum aufhalten konnte. Neben einigen Fotos von der Architektur konnte ich auch vom Observation Deck des Realto-Towers einige Aufnahmen machen, von dem aus man einen guten Blick auf Melbourne und die Umgebung hat. Hier einige Aufnahmen von diesem Tag:
   
Am darauf folgenden Wochenende war trotz des Windes ein deutlich besseres Wetter angesagt, so dass ich mir überlegt hatte, mal an das Meer zu fahren. Mir wurde gesagt, dass St Kilda der geeignete Ort dafür wäre. So machte ich mich auf den Weg und konnte einige schöne Bilder vom Strand aufnehmen. Zudem steht St. Kilda Pier steht ein älteres Haus (100 Jahre), von dem aus man einen hervorragenden Blick auf die Skyline von Melbourne hat. Allerdings ist St. Kilda eher im Sommer eine Attraktion, da dann deutlich mehr Menschen vor Ort sind. Dennoch auch hier einige Fotos für einen ersten Eindruck:
   
Während der Arbeitszeit fanden auch einige außerhäusliche Veranstaltungen statt, an denen ich teilnehmen durfte; unter anderem bei Siemens Australia Ltd., zu der die Deutsch-Australische Industrie- und Handelskammer geladen hatte. Neben der Möglichkeit Kontakte zu verschiedenen deutschen und australischen Unternehmen zu knüpfen, konnte auch einem Vortrag des CEOs von Siemens gelauscht werden. Dieser hatte zum Thema, welche Herausforderungen auf Australien bis zum Jahr 2050 zu kommen und welche Alternativen Siemens zur Meisterung bieten kann. Hier sei beispielsweise genannt, dass Australien seine CO2-Emissionen um 60% bis 2050 reduzieren will, die Bevölkerung aber voraussichtlich um 75% anwachsen wird.
Nach dem Vortrag kam ich mit einem Australier ins Gespräch, der bereits mehrere Monate in Deutschland verbracht hatte. So war er 1991 für drei Monate durch ein Schüleraustauschprogramm der „Society of Australian-German School Exchange“ (SAGSE) nach Travemünde gekommen und absolvierte für weitere drei Monate ein Praktikum bei einer Rechtsanwaltskanzlei in Berlin 1997. Er war freudig überrascht, als ich ihm erzählte, dass sich diese Gesellschaft am kommenden Mittwoch wieder treffen würde. Er bat mich freundlich, ihm die Details zukommen zu lassen, da er auch gerne an dieser Veranstaltung teilnehmen wollte. Als "Gegenleistung" lud er mich zu einem Livespiel der Australian Football League (AFL) für das kommende (also das vergangene) Wochenende ein.
Australian Football ist eine sehr eigenwillige Sportart der Australier, die einem ein Schmunzeln auf das Gesicht zaubert, wenn man sie das erste Mal im Fernsehen sieht. Australian Football, oder auch „Footy“ (Fuddi) genannt, ist eine Mischung aus Fußball, Basketball und Rugby und hat im Staat Victoria eine lange Tradition. Dieser Sport hat sogar einen höheren Stellenwert als andere Sportarten wie Rugby und Cricket, die doch recht populär im übrigen Australien sind.
Das Spiel, das ich sehen sollte, fand zwischen Carlton (Nachbarort nördlich von Melbourne) und Adelaide im Ethiad Stadium statt. Ich traf meinen Bekannten und Gastgeber an einem der vielen Eingänge und er erklärte mir geduldig die Spielregeln. Ich verzichte hier jedoch auf eine ausführliche Erläuterungen dieses Spiel und verweise auf einschlägige Literatur wie Wikipedia.org. Auch hier einige Eindrücke vom Spiel in Form von Fotos:
   
Durch den Abschluss meiner Studienarbeit hab ich nun endlich mehr Zeit zum Erkunden der Umgebung und werde hoffentlich frequentierter Beiträge hier verfassen können. Für heute soll es das aber erst mal gewesen sein.
Bis die Tage!
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